Massive Plaktbeschädigung durch Störer auf Wahlplakaten



In der Nacht vom 21. auf den 22. September klebten bisher Unbekannte in Flensburg auf nahezu allen Plakatwänden. Gegen 22 Uhr bemerkten wir bei einer Fahrt durch die Stadt, dass eine Plakatwand offenbar mit Störern überklebt worden war. Wir dachten an einen Einzelfall. Bei der zweiten Plakatwand sahen wir aber das gleiche. Also hielten wir an und überprüften die Störer aus der Nähe. Dabei fiel uns auf, dass sie sehr frisch geklebt sein mussten. Sie waren noch feucht. Man konnte sie noch abziehen. Wir fuhren zur nächsten Plakatwand am Marienhölzungsweg und stellten erneut fest, dass Störer plakatiert wurden. "Wählen lohnt sich nicht, sonst wäre es längst verboten" und ähnliche antidemokratische Sprüche klebten auf allen A0-Plakaten. Wir riefen die Polizei hinzu und wir riefen die Polizei hinzu. Wir erklärten den Beamten die Lage und ich erstattete Anzeige im Namen des Kreisverbandes Anzeige gegen unbekannt. Wir vereinbarten mit den Beamten die anderen Plakatwände in der Stadt abzufahren und nach den Tätern, die offenbar noch dabei waren, ihr Werk zu vollenden, zu suchen. Dabei wollten wir die frischen Störer entfernen. Bis 01 Uhr in der Nacht fuhren wir die meisten der Tafeln an und entfernten Störer bei allen Parteien, so gut es ging. Ein SPD-Team, das wir gegen 00:10 Uhr am ZOB trafen, hatte aber auch keine weiteren Erkenntnisse. Sie hatten kurz zuvor ebenfalle die Plakatwand am NDR mit Störern überklebt vorgefunden, aber nichts weiter unternommen.

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